Porsche 911 RSR – FIA WEC 2017

Porsche mit werksseitiger Beteiligung 2017 in der GTE-Klasse

Porsche setzt 2017 in der WEC auf die beiden wichtigsten Klassen. Neben dem LMP1-Projekt kehrt Porsche auch werksseitig in die GTE-Klasse zurück und will den 8. Platz in der GTE-Pro-Klasse beim 24-Stunden-Rennen von Le-Mans 2016 unter dem Einsatz eines privaten Teams mit einem modifizierten Vorjahresfahrzeug deutlich verbessern.
2016 verzichteten die Weissacher auf ein Werks-Engagement in dieser Klasse, um einen neuen 911er für das ab 2017 geltende GT-Reglement zu entwickeln.

Porsche stellte den neuen 911 RSR vor und bezeichnet das Fahrzeug selbst als „spektakulärsten Neunelfer aller Zeiten bisher und größte Evolution in der Geschichte des GT-Top-Modells“.
Beim Design des Sportwagens setzte Porsche auf konsequenten Leichtbau und entwickelte zudem einen komplett neuen Sechszylinder-Boxermotor, der auch beim GT3 verbaut wurde. Auch mit aus Gründen des Leichtbaus blieb Porsche entgegen der Turbo-Motoren der Konkurrenz beim Konzept des Saugmotors.
Der Motor ist im neuen 911 RSR näher zur Fahrzeugmitte verbaut und nicht wie sonst beim 911er üblich hinter der Hinterachse.
Hierdurch erhofft sich Porsche einen geringeren Reifenverschleiß, da die Hinterräder durch das schwere Triebwerk nicht mehr so stark belastet werden.
Zudem ermöglicht das neue Motorenkonzept den Einbau eines wesentlich größeren Heckdiffusors.

Bild: porsche.com
Bild: porsche.com

Der neue 911 RSR wird 2017 auf mehreren Kontinenten werksseitig eingesetzt. Sowohl in der WEC, als auch in der IMSA-Sportwagenserie treten voraussichtlich jeweils zwei Fahrzeuge an. Seinen ersten Renneinsatz erlebt der neue 911 RSR bei den 24 Stunden von Daytona am 28. – 29. Januar 2017.

Porsche Rennfahrzeuge • porsche.com

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